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Was retten wir?

Was retten wir?

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Wenn es richtig heiß wird, dann zeigt sich das Wesen der Österreicher, wie eine Umfrage von Immowelt.at ergibt. Dabei geht es darum, was bei einem Feuer in den eigenen vier Wänden gerettet wird. Die große Mehrheit der Österreicher würde im Falle eines Brandes zuerst die wichtigsten Dokumente retten. Dann greifen aber schon der Unterschied zwischen Mann und Frau und das Alter.

Es brennt, und es bleiben nur noch wenige Sekunden, um das Wichtigste zu retten. Aber was ist das Wichtigste und wonach greifen die Österreicher zuerst? Dieser Frage ist die Immobilienplattform www.immowelt.at nachgegangen. 63% der Österreicher bringen demnach als Erstes die wichtigsten Unterlagen in Sicherheit, wie Pass, Bank- oder Versicherungsdokumente. Mit 11% folgt dann schon der PC oder Laptop, und immerhin 9% würden das Handy retten. Der Pass ist verständlich, aber es ist schon interessant, dass immer noch das Schriftliche vor dem Virtuellen mitgenommen wird. Denn letztendlich lassen sich viele Dinge auf Papier wieder ausdrucken, während sie im zerstörten PC unwiederbringlich verloren sind. Es wäre interessant zu wissen, wie so eine Umfrage in zehn Jahren aussehen würde und ob sich die Prozente dann verschieben würden – worauf die Unterschiede nach Altersgruppen bereits hindeuten.

Alter entscheidet

Was den Menschen im Ernstfall als wesentlich erscheint, hängt nämlich vom Alter ab: Während 72% der über 60-Jährigen die wichtigen Papiere mitnehmen würden, ist es bei den 18- bis 29-Jährigen nur mehr etwas weniger als die Hälfte, nämlich 41%. Viele Österreicher unter 30 Jahren würden viel eher zuerst ihren Laptop (20%) und ihr Handy (17%) in Sicherheit bringen. Mit steigendem Alter nimmt die Bedeutung der elektronischen Geräte zugunsten wichtiger Dokumente deutlich ab. Interessant auf jeden Fall, dass bei der Frage nach einem Fotoalbum die Jüngeren es eher mitnehmen würden als die Älteren, nämlich doppelt so viele. Ähnlich verhält es sich bei Erinnerungsstücken aus der Kindheit. Dazu würden nämlich 6% in der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre greifen, während es bei den über 40-Jährigen nur mehr 1% tun würde und über 60 gar keiner mehr.

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Der Unterschied zwischen Mann und Frau

Die Frage, was mit muss und was verbrennen darf, wird von den Geschlechtern unterschiedlich bewertet. Männer seien offensichtlich weniger emotional, heißt es in der Studie, denn die wichtigen Papiere würden 67% der Männer mitnehmen, hingegen nur 59% der Frauen. Die würden aber dafür viel eher ihr Mobiltelefon vor den Flammen retten: nämlich 13%– gegenüber 6% der Männer. Außerdem würden doppelt so viele Frauen ihr Fotoalbum retten, als dies Männer tun würden.

Wie dem auch sei: 7% der heimischen Bevölkerung sind auf solche Notfälle richtig vorbereitet und haben einen gepackten Koffer in Griffweite.

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Ein Beitrag von:

Walter Senk Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.

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