Warum Zinshausbesitzer auf „Betreutes Wohnen“ oder „Seniorenwohnen“ umsteigen sollten.

Österreich steuert auf einen „Graue Wohnungsnot“ hin – der Notstand ist vorprogrammiert – das sagt Walter Eichinger, Geschäftsführer von Silver Living. Eine Studie zeigt: Derzeit sind 2,2 Millionen Menschen im Alter 60+, 2038 haben wir 3 Millionen. Das klingt weit weg, aber es geht schnell. Walter Eichinger meint: Wir werden vor einer großen Umzugswelle für ältere Menschen stehen. Alleine bis 2029 benötigen wird rund 80.000 Wohneinheiten für Betreutes Wohnen – geschätzter Investitionsbedarf bis dahin rund 14 Milliarden Euro.

Vielleicht sollten sich Zinshausbesitzer auf diese Assetklasse konzentrieren, denn bei Zinshäusern wird es eng. Zumindest für private Eigentümer. Immer weniger können sich den Betrieb oder die Instandhaltung eines Zinshauses leisten – und diese werden immer weniger planbar. Gesetzliche Änderungen und steuerliche Vorschriften sind dafür verantwortlich.
Man verkauft sein Haus. Das betrifft aber nur private Eigentümer. Große Investoren kümmern Veränderungen wenig, denn sie können das besser kompensieren, bzw. sind sie mit der Rechtslage auf Grund ihrer Erfahrung besser vertraut. Das fehlt dem privaten Besitzer
Ob das vom Gesetzgeber so gewollt war, dass Einzelpersonen Zinshäuser verkaufen müssen, das bezweifle ich.

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Zahlen und Daten wurden aus dieser Veröffentlichung zitiert:
https://www.hudej.com/sites/default/files/useruploads/hudej_oesterr_zinshausmarkt_2018_folien_klein.pdf

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Über den Autor

Walter Senk

Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.

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