Walter’s Mails – Hotelimmobilien der Zukunft

Das Henn na Hotel in Nagasaki Japan wurde 2015 mit viel TamTam eröffnet. Das besondere daran war, dass die Mehrzahl der Mitarbeiter Roboter sind. In dem Fall waren, denn wie das Wall Street Journal berichtet, musste die Hälfte der Roboter gekündigt werden. Sofern man von Entlassung sprechen kann. Man muss ja nur den Stecker rausziehen.

Die Roboter waren als Rezeptionisten, Putzkräfte und Gepäckträger tätig. Ein Blick in die Zukunft sozusagen. An der Rezeption saßen zwei Roboter die irgendwie Miniatur Godzillas nachempfunden waren. Das war schon das einzig besondere, denn die meiste Arbeit mussten menschliche Mitarbeiter erledigen – und das war auch der Grund der Entlassung.

Die Roboter waren nicht nur wenig effizient, sondern es gab ständig Probleme mit ihnen. Sie haben sich zwar nicht über die Bezahlung beschwert, zum Beispiel fotokopieren haben die überhaupt nicht gekonnt – das war ein Ding der Unmöglichkeit. Roboter-Butler haben nur etwa jedes vierte Gepäckstück in das richtige Hotelzimmer gebracht.

Außerdem beschwerten sich viele Gäste, dass die Roboter eher Störfaktoren waren als eine Hilfe während ihres Aufenthalts. Die Idee der Roboterbediensteten will man zwar nicht aufgeben, aber ein paar Menschen sind eben doch als Personal notwendig.

Da weiß man, was man in Österreich hat und so waren laut Christie und Co im vergangenen Jahr bei heimischen Hotelimmobilien zu 60 Prozent österreichische Privatinvestoren die Käufer.

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Über den Autor

wsenk

Walter Senk

Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.

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