Urban Gardening in den USA, Frische statt Fast Food, natürlich XXL

Die USA gelten weltweit als das Land des Konsums, allerdings eines gibt es für viele Teile der Bevölkerung nicht: Frisches Obst und Gemüse.

Von frischem Gemüse und Obst können die Menschen in der reichen Industrienation nur träumen – vor allem die ärmeren Einwohner müssen auf Vitaminen direkt aus dem Garten faktisch verzichten – Fast Food gehört zum täglichen Leben. Lebensmittel ja, aber keine frischen und gesunde Produkte.

So gibt es derzeit eine bemerkenswerte Initiativ in den Vereinigten Staaten. Was bei uns „Urban Gardening“ ist, heißt in den USA „Food Forrest“. Urban Gardening Hoch 10.

Laut Sustainable America gibt es inzwischen mehr als 70 öffentliche Nahrungsmittelwälder, die das Land bedecken. Aktuell entsteht einer in Atlanta, der der größte Food Forest des Landes werden soll. Es wird auf einem ungenutzten Grundstück, auf dem sich ein 7,1 Hektar großes Waldgebiet befindet, ein „Nahrungsmittelwald“ entstehen. Das Ziel von Atlantas Bürgermeisterin Keisha Lance Bottoms – bis 2021 innerhalb von einem Umkreis von etwa 800 Metern 85% der Bewohner mit einem Zugang zu frischen Nahrungsmitteln zu versorgen.

Auch in andere Städten außerhalb den USA wird schon längst überlegt, statt den herkömmlichen Grünpflanzen auch solche zu integrieren, die den Menschen Nahrung bieten. Unabhängig von der grandiosen Idee und er damit verbunden Stadtentwicklung muss man schon sagen: Die Welt verändert sich.

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Über den Autor

wsenk

Walter Senk

Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.

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