Neue Arbeitswelten – geht gar nicht!

Neue Arbeitswelten ohne Chefetage geht gar nicht. Wenn, dann müssen alle mitmachen - aber da haben einige noch einen weiten Weg vor sich.

Was ist eine Arbeitswelt? Andreas Gnesda, Geschäftsführer von teamgnesda gab auf diese Frage beim Immobilien Forum Wien des Management Circles folgende Antwort: Eine Arbeitswelt ist nichts anderes als eine Gemeinschaft von Menschen die gemeinsam Spaß und Freude daran haben etwas Sinnvolles zu tun. Dafür müssen aber die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden. Wie die jetzt aussehen, da gehen die Meinungen auseinander.

Aber man kann nicht hoch genug einschätzen alle Unternehmen und Bauträger, die mutig genug sind neue Konzepte auszuprobieren und umzusetzen – daraus ergeben sich dann die weiteren Schritte.

„Wir müssen uns bewusst sein, dass neue Konzepte auch ein neues Denken erfordern.“ Da haben einige noch einen weiten Weg vor sich.

Aber da muss auch die Chefetage mitmachen – was nämlich gar nicht geht, dass die Geschäftsführer oder Vorstände für sich ihre alten System nachbauen, weil sie sich ja nicht verändern wollen oder umdenken wollen, und die Mitarbeiter nach neuen Konzepten arbeiten zu lassen oder sich mit halbfertigen Lösungsansätzen herumschlagen müssen, weil man auf halben Weg den Mut verloren hat.

Die einzige Möglichkeit diese Mitarbeiter zu halten geht nur über die vermeintliche Sicherheit des Jobs. Innovation, Selbstwert, Eigenorganisation oder Achtsamkeit sind hier Fehlanzeige.

Der War for Talents geht da schon vor der Eingangstür des Unternehmens verloren.

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Über den Autor

wsenk

Walter Senk

Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.

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