Im Windschatten der Immobilienbranche entwickeln sich neue Berufe

Erinnern wir uns. Das Jahr 2009. Sie wolle ein Projekt realisieren mit Büro, Hotel und Langzeit-Wohnen – alles in einem. Undenkbar. Aber heute? Heute denken wir da schon ganz anders. Und das ist erst 10 Jahre her. Da hätte niemand gedacht, wohin sich die Immobilien entwickeln.

Sie vermischen sich: Wohnen, Hotel, Arbeit, Einkauf – lesen sie die letzten Interviews auf der Immobilien-Redaktion, wo wir unsere Interviewpartner nach neuen Entwicklungen fragen. Da gibt es die unterschiedlichsten Ansätze.

Wenn wir Immobilien viel stärker als Dienstleistungsobjekte verstehen müssen, dann zählen nicht mehr nur Quadratmeter und Flächeneffizienz. Sondern: Chil-out–Lounge, Sportbereich, andere Gemeinschaftsräume, finden dort Vorträge oder Veranstaltungen statt? Wer ist dort Mieter? Zahlt es sich aus, sich auch dort einzumieten? Für Privatpersonen wie auchfür Unternehmen. Will ich dort auch arbeiten und Wohnen. Wie stimmig ist die Community in dem Gebäude?

Trendforscher sprechen schon von einem neuen Berufszweig: Dem Community Manager oder Managerin. Nicht ein Hausmeister, der für Ruhe und Ordnung sorgt, sondern Menschen, die für Kommunikation und Gemeinschaft zuständig sind. Die Animateure in den Immobilien. Je stimmiger die Gemeinschaft ist, desto eher bleiben die Menschen im Büro, Hotel oder Wohnung. Sie bleiben in ihrem Mietvertrag. Und das macht dann den Wert der Immobilie aus.

Community Manager – ein neues Berufsbild im Windschatten der Immobilienwirtschaft.

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Über den Autor

wsenk

Walter Senk

Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.

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