Dynamische Preisrallye

Im Vergleich zu anderen europäischen Märkten bewegen sich die Immobilienpreise in Österreich nicht so dramatisch, aber für unsere Verhältnisse sehr auffällig. Das gilt vor allem für die Immobilien in der zweiten Reihe. Für die Nicht Core-Objekte. Während nämlich die Core-Objekte nur steigen, „haben die Preise für Second Hand Immobilien extrem zugenommen.“ Das sagt Georg Fichtinger, Head of Investment Properties CBRE Austria.

Von einem niedrigeren Niveau ausgehend, ziehen sie jetzt preislich richtig nach. Georg Fichtinger sagt, „da war auch ein Prozess dabei, wo wir gedacht haben, das kann nicht passieren in der Höhe. Es ist wirklich unglaublich. Der Markt ist generell schwerer einschätzbar.“

Das heißt ein Preis für eine Immobilie, der vor zwei Jahren okay war, scheint heute viel zu günstig. Was 2017 noch seine Gültigkeit hatte, wenn der Ist-Zustand einer Immobilie erhoben wurde, das kann heute schon wieder ganz anders aussehen.

Deshalb haben Bewertungen von Non-Core Objekten, die mehr als zwei Jahre zurückliegen in diesem raschen Markt nur eine sehr bedingte Haltbarkeitsdauer.

Und wer wirklich gscheit verkaufen will in einem so dynamischen Markt, der wählt am besten ein Bieterverfahren.

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Über den Autor

wsenk

Walter Senk

Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.

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