Das Ungleichgewicht zwischen Gesetz und Realität wird größer

Wir leben in einer spannenden Zeit und spricht man mit Menschen nicht nur aus der Immobilienbranche, so sind doch alle sehr beeindruckt von der Geschwindigkeit, in der sich die Dinge verändern.

Mit dieser Geschwindigkeit wird aber das Ungleichgewicht in der Immobilienwirtschaft immer größer.

Auf der einen Seite haben wir einen enormen Wandel und auf der anderen Seite ist alles sehr statisch – also kaum Bewegung.

Das heißt, hier die Realität – Beispiele: Auswirkungen des steigenden Onlinehandels auf Handelszonen, die Nachfrage im Wohnbau, die steigenden Preise, Mixed Used, Hotel, Wohnen, Büro vermischen sich immer mehr, neue Apps, die die Nutzung von Immobilien verändern, die Technik und die damit verbundenen flexiblen Arbeitsplätzen. Und da gibt es ja noch vieles mehr.

Auf der anderen Seite haben wir  bei Gesetzen, Normen oder Entscheidungen kaum Bewegung. Die einen denke darüber nach die Wohnungsmieten einzufrieren, die anderen tun überhaupt nichts dagegen um dem Einzel gegenüber dem Onlinehandel faire Ausgangspositionen zu schaffen. Bei den Bauordnungen wird um Zentimeter gefeilscht.

Jetzt arbeiten diese beiden Seite energetisch auf ihre Art und Weise. Damit wird das Ungleichgewicht immer stärker.

Davon auszugehen, dass alles so weiter geht, wie bisher – davon ist keine Rede mehr. Das muss sich irgendwann ausgleichen.

Daher ist der Politik dringend geraten, sich mit diesen Themen in einer vernünftigen Art und Weise zu befassen.

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Über den Autor

wsenk

Walter Senk

Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.

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