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Roland Gruber

Roland Gruber

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Roland Gruber, geboren 1972 in Bad Kleinkirchheim in Kärnten, Studium der Architektur in Linz und Zürich sowie Studium Kulturmanagement in Salzburg. Mitgründer, Partner und Geschäftsführer von nonconform, einem Büro für Architektur und partizipative Raumentwicklung an den Standorten Wien, Berlin, Bayern, Oberösterreich, Kärnten und Steiermark. Er ist auch Mitinitiator und Kurator der nonconform Leerstandskonferenz, Mitgründer und Vorsitzender von LandLuft – einem Verein zur Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen – sowie Mitgründer von Creative Villages und den Zukunftsorten, einer Plattform für innovative Gemeinden.

Es gibt zahlreiche Orte, an denen nonconform einen Beitrag zum Krapfen-Effekt leistet: In der Tiroler Gemeinde Fließ wurde ein nutzungsdurchmischtes Ensemble mit Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit (Architektur Köberl/Kröss) am Areal mehrerer leerstehender Gebäude entwickelt. Die Gemeinde wurde dafür nicht nur mit dem Baukulturgemeinde-Preis, sondern auch mit dem Europäischen Dorferneuerungspreis ausgezeichnet.

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Ähnliche Projekte mit Strahlkraft wurden in der Tiroler Gemeinde Mils (Architektur: DIN A4 Architektur) sowie in der niederösterreichischen Stadtgemeinde Haag (Architektur: nonconform) umgesetzt, wobei hier kulturelle Aktivitäten in der neu geschaffenen Orsmitte den Ausgang bildeten und einen Schneeball-Effekt erzeugten.

In Munderfing in Oberösterreich steht derzeit die Neudefinition des seit 40 Jahren leerstehenden Wirtshauses am Dorfplatz zu einem Multifunktionsort für Seminare, Kulinarik und temporäres Wohnen im Fokus. Im steirischen Trofaiach wird das gesamte Stadtzentrum mit sehr vielfältigen neuen „Marmeladefüllungen” aus Orten für Spezialisten, einer Musikschule, neuen Gaststätten, alternativen Büros und Gewerbe, Mobilitätsknoten, Kultur und einer Begegnungszone weiterentwickelt und dabei von einem Zentrumskümmerer professionell begleitet.

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Die Kärntner Gemeinde St. Andrä im Lavanttal hat als Impuls zur Entwicklung ein nutzungsgemischtes Rathaus am Grundstück eines Leerstandes errichtet, es folgten ein Nahversorger mit Kaffeehaus, Woh- nen und eine Bank ins Zentrum. Auch ein Erlebnisweg an der Stadtmauer wurde errichtet, damit die Innenhöfe und Durchwegungen neue Qualitäten erhalten.

Und im Kärntner Moosburg ist neben Impulsen zu Wohnen und Bildung auch ein Co-Working-Space in einem Leerstand entstanden, der gerade eine Erweiterung erfährt. St. Andrä und Moosburg wurden dafür ebenfalls mit dem Europäischen Dorferneuerungspreis prämiert.

Ein Beitrag von:

Walter Senk Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.

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