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Parlamentsumbau: Entschuldigung an die Leser der Immobilien-Redaktion

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Da habe ich mich getäuscht. Ich habe Anfang Juni auf der Immobilien Redaktion über den Parlamentsumbau folgendes geschrieben: Nach dem jetzigen Stand der Dinge ist fast schon sicher davon auszugehen, dass es zu Mehrkosten kommen wird, die man uns als unvorhersehbar erklären wird, und wir in einem Dreivierteljahr in diesem Zusammenhang wieder über das Parlament berichten werden.

Nein, ich möchte mich entschuldigen, ich habe mich um ein halbes Jahr geirrt. Es hat nur bis Mitte August gedauert. Ein Kollege von der PRESSE fragt: Wird das Parlament das Krankenhaus Nord II ? Wir haben im Juni geschrieben: Der Parlamentsumbau wird zum Krankenhaus Nord II. Weiter in der PRESSE: In der Baubranche wird außerdem damit gerechnet, dass der Kostenrahmen trotz Reduktion des Projekts nicht halten wird.

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Das ist nämlich das allerbeste: Rund 20 Millionen Euro müssen deshalb eingespart werden, um den vorgegebenen Kostenrahmen von 352,2 Millionen Euro zu halten. Deshalb wird ein zweiter Saal, in dem ein Untersuchungsausschuss tagen könnte gestrichen, genauso wie die Dachgeschoßbüros – auch Aufzüge werden eingespart. Jetzt muss man sich überlegen: Die haben einen fertigen Umbauplan und sagen jetzt: Dann lassen wir da was weg. Bleibt das jetzt leer oder weiß? Oder machen die aus den Aufzugsschächten einen Notkamin? Und da will der Immobilienwirtschaft einer erklären, dass damit Kosten gespart werden?

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Ein Beitrag von:

Walter Senk Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.

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