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Parlamentsumbau – der Zwang der 352

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Eine positive Nachricht: Wir können schon Entwarnung geben. Der Rahmen von 352 Millionen Euro für den Umbau des österreichischen Parlamentes wird eingehalten.
Damit die Kosten wie beim KH Nord nicht aus dem Ruder laufen gibt es nämlich ein Gesetz – das war sehr schlau – in dem ein Kostenlimit festgelegt ist und das sind genau 352 Millionen Euro. Somit Entwarnung.

Alles im grünen Bereich – was die Finanzen betrifft.

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Leider hat man aber kein Leistungsminimum angeführt, wie viel um diesen Betrag umgebaut werden muss oder kann.

Das heißt es ist per Gesetz festgelegt, dass die Kosten nicht überschritten werden dürfen. Es ist aber nicht festgelegt, was alles gebaut werden muss – oder eben kann. Kurz und gut, was zu teuer ist, wird eingespart.

Im Fachjargon: Alle Kostenmehrungen die auftreten müssen zu einer Minderleistung führen. Außer man ändert das Gesetz. Das ist jetzt auch eine heikle Sache. Jetzt sind aber schon Mehrkosten aufgetreten.

Jetzt beginnen die Überlegungen, worauf man im Parlament verzichten kann. Also beim Bau, nicht dann bei den Nutzern. Dach werden wir brauchen. Sonst – eine Idee, wenn auch nicht ganz freiwillig gab es beim Bau der Rossauer Kaserne.

Wobei da gibt es ein Speil, das heißt Jenga oder Stapelturm. Und da zieht man immer eine Stein raus. Da ein Ziegelstein, dort ein Ziegelstein. Halten muss es halt.

Empfehlungen von Profis aus der Branche: Alles sofort schlichten und dann gemeinsam weiter machen. Letztendlich muss man bauen und nicht streiten.

Es nutzt nichts.

Ein Beitrag von:

Walter Senk Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.

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