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„Makler taugen nicht als Zielscheibe in Mietdiskussion“

Wien (OTS) - am 6. Februar 2019. Die Diskussion über Probleme am Wiener Mietmarkt auf dem Rücken eines Berufsstandes ausgetragen zu wollen – nämlich dem der Makler – ist billig und unzulässig. „Makler taugen nicht als bequeme Zielscheibe in der Mietdiskussion. Im Gegenteil, Makler sind wichtige Mittler zwischen Vermietern und Mietern und tragen zur Rechtssicherheit für Mieter wesentlich bei“, so Michael Pisecky, Fachgruppenobmann der Wiener Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKW am Mittwoch in Reaktion auf Aussagen der Arbeiterkammer bei der heutigen Pressekonferenz zum Wiener Miet-Wohnungsmarkt.

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Michael Pisecky
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WKÖ-Umfrage zeigt Zufriedenheit der Kunden mit Maklerleistungen

Die Diskussion über Probleme am Wiener Mietmarkt auf dem Rücken eines Berufsstandes ausgetragen zu wollen – nämlich dem der Makler – ist billig und unzulässig. „Makler taugen nicht als bequeme Zielscheibe in der Mietdiskussion. Im Gegenteil, Makler sind wichtige Mittler zwischen Vermietern und Mietern und tragen zur Rechtssicherheit für Mieter wesentlich bei“, so Michael Pisecky, Fachgruppenobmann der Wiener Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKW am Mittwoch in Reaktion auf Aussagen der Arbeiterkammer bei der heutigen Pressekonferenz zum Wiener Miet-Wohnungsmarkt.

Es gebe etliche Ursachen für die vertrackte Mietsituation in Wien – diese reichen von der hausgemachten Verknappung von Baugründen durch die Neuregelung der Flächenwidmung bis zur Rechtsunsicherheit für Investoren. Die neue Wiener Bauordnung trage zu keiner Verbesserung der Situation bei, so Pisecky.

Der Fachgruppenobmann weist die Kritik an Maklern vehement zurück. Eine österreichweite Umfrage von marketagent.com aus dem Jahr 2017 zeigt deutlich, dass die Kunden mit den Maklerergebnissen sehr zufrieden sind. Demnach waren 87 Prozent der befragten Personen, die innerhalb der vergangenen zwei Jahre ein Immobiliengeschäft über einen Makler abgewickelt hatten, mit der erbrachten Dienstleistung eher oder sogar sehr zufrieden. Über 80 Prozent gaben an, den Makler weiterzuempfehlen.

Der Makler als Schutz der Mieter

Der Makler habe eine zentrale Konsumentenschutzfunktion, damit der Kunde umfassend informiert wird und vollständige Unterlagen erhält. Fehlt der Makler in der Wohnungsvermittlung, gehen zwangsläufig Transparenz und Rechtssicherheit verloren. Darüber hinaus sorgt der Makler für das Sichtbarmachen des Wohnungsangebotes für Wohnungssuchende. Pisecky: „Vielen Menschen ist im Internetzeitalter nicht bewusst, dass es die Makler sind, die auf eigene Kosten laufend Millionen von Unterlagen und Fotos zusammentragen und online stellen, damit Wohnungssuchende aus dem gesamten Immobilienangebot auswählen können. Falschmeldungen aus der Politik verunsichern die Menschen und machen einen gesamten Berufsstand madig.“

Provisionen von Mietern und Vermietern getragen

Bezüglich der Maklerprovision müsse klargestellt werden, dass bereits jetzt in den meisten Fällen die Kosten von beiden Seiten zu gleichen Teilen getragen werden. Bei Erstmieten steige der Mieter sogar oftmals provisionsfrei aus. Ein Blick nach Deutschland zeigt, dass eine direkte Vermittlung ohne Makler einerseits dazu führt, dass günstigere Wohnungen erst gar nicht mehr für alle transparent auf den Markt kommen, sondern „unter der Hand“ vergeben werden und andererseits der Rechtsschutz für Mieter auf der Strecke bleibt. „Wir sind daher ganz klar dafür, dass die Maklerprovision von Mietern und Vermietern getragen werden soll“, so der Fachgruppen-Obmann.

Transparenz der Maklerpflichten

Die Fachgruppe der Immobilienmakler und Vermögenstreuhänder der WKW setzt zahlreiche Maßnahmen, die gerade die Transparenz für Mieter erhöhen. Was Mieter an Rechten besitzen und worauf sie in der Mietabwicklung mit Maklern achten müssen, hat die Fachgruppe ausführlich durch Informationsbroschüren und Checklisten unter dem Namen „Mieten & Kaufen Plus“ auf ihrer Website immy.at erarbeitet. Die Leistungen reichen von der Recherche bis zur Übergabe von Plänen oder dem Energieausweis, aber umfassen auch jene Hilfestellungen, die nach dem Vertragsabschluss noch anfallen. Diese betreffen bspw. die Begleitung bei der Ummeldung von Strom, Gas und Wasser, welche über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen.

Konsumentinnen und Konsumenten können sich jederzeit über ihre Rechten und Pflichten in der Zusammenarbeit mit Maklern informieren: https://www.immy.at/de/service/mieten-kaufen-plus

IMMY-Preis und Immobiliencard als weitere Qualitätsmerkmale

„Zusätzlich machen wir durch die Immobiliencard und den IMMY, den jährlich vergebenen Makler-Qualitätspreis, für Konsumentinnen und Konsumenten sichtbar, welcher Makler sich durch außerordentliche Dienstleistungsqualität und höchste professionelle Standards auszeichnet. Die Teilnehmer am IMMY werden durch Mystery Shopping auf ihre Dienstleistungsqualität und ihren Servicecharakter von potenziellen Mietern überprüft und sind mit allen aktuellsten Rechtsvorschriften vertraut. Dies trägt gerade auf Seiten der Mieter zu mehr Kommunikation auf Augenhöhe und Transparenz bei“, führt Pisecky weiter aus.

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