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Alexandra Koch

Das neue Zeitalter des „Häuselbauens“?

Statische Häuser mit typischer Anordnung von Fenstern, Stiegen und Türen waren gestern– schon seit einigen Jahren läuten futuristische Konzepte ein neues Zeitalter des „Häuselbauens“ ein. Im Zuge dessen bleibt fast nichts, wie es einmal war. Dabei dreht sich auch schon einmal alles um eine Stiege, die sich am 24-Stunden-Zyklus der Sonne orientiert, oder ein Penthouse findet seinen Platz auf einem Bunker. Umbauten von ehemaligen Industrieanlagen– wie den Wiener Gasometern oder einer Brikettfabrik– zu Wohneinheiten sind ebenfalls schon lange keine Seltenheit mehr. Diese spektakulären Projekte waren Wegbereiter für visionäre Bauprojekte und zeigen, wie spannend Revitalisierungen von bestehenden Gebäuden und Neu-Arrangierungen sein können.

Guinness-Buch: Größte künstliche Lagune der Welt in der ägyptischen Wüste

Im ägyptischen Sharm El-Sheikh entsteht gerade die größte künstliche Lagune der Welt. Mit 12,5 Hektar wird das Projekt die derzeitige Nummer eins– die acht Hektar große Lagune in San Alfonso del Mar in Chile– vom Stockerlplatz verdrängen und einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde bewirken.

„New Pedestrianism“: Fußgängerkultur in der Mariahilfer Straße

Es scheint, als würden die Fußgänger die Stadt wieder zurückerobern. „New Pedestrianism“ ist aber nicht so neu, wie es klingt– diese Idee gab es schon Anfang des 20. Jahrhunderts. Für die Wiener Mariahilfer Straße besteht ein ähnliches Konzept.

Mehr als nur einfache Bahnhöfe

Wer das Auto lieber stehen lässt, kommt meist nicht ohne öffentliche Verkehrsmittel aus und muss am Bahnsteig oder in der U-Bahn-Station auf den nächsten Zug warten. Doch trotz aller tristen Haltestationen gibt es sie noch– die prunkvollen Bahnhöfe mit einzigartigem Flair, die einem das Warten mit kunstvoller Architektur versüßen.

Wohnimmobilien Österreich: 2013 weiterhin auf hohem Niveau

Der Ausblick auf 2013 zeigt: Die heimischen Wohnimmobilien sind weiterhin gefragt, wenngleich sich die Nachfragekurve abflacht. Daneben geht die Schere zwischen Eigentums- und Mietenmarkt weiter auf.

Alternativen zum (traditionellen) Altersheim

Über viele Generationen war das typische Altersheim verpönt, und viele Pensionisten fürchteten, „abgeschoben“ zu werden. Dem stehen jetzt neue, innovative Konzepte entgegen, die den Lebensabschnitt in der Pension noch zu einem der schönsten im Leben machen könnten.

Unglaubliche Welt der Immobilien

Meistens werden moderne Hochhäuser als Bereicherung für eine Stadt gesehen, da sie die wirtschaftliche und innovative Stärke der Region unterstreichen. Allerdings „kratzen“ sie nicht nur an den Wolken, sondern lassen auch immer öfter die Wogen hochgehen– so zum Beispiel beim 310 Meter hohen Turm „The Shard“, der momentan als höchstes und umstrittenstes Gebäude Europas von sich reden macht. Ein vielleicht besseres Beispiel für eine gute Integration in die Umgebung sind die Lookouts im finnischen Seljord, wo mithilfe von Studenten und Materialien der Region natürliche Aussichtspunkte geschaffen wurden. Wenn der gewollte Platz für ein Projekt aber eigentlich schon von einem Gebäude oder Monument besetzt ist, gibt es noch die Möglichkeit, diese „einfach“ zu verschieben, wie es mit einem ehemaligen Direktionsgebäude in der Schweiz geschehen ist. In allen drei Fällen gilt: Nicht nur bei Wohnhäusern zählt in erster Linie Lage, Lage, Lage.

„Taj Arabia“ – der Wahnsinn geht weiter

Eigentlich sollte uns in Dubai gar nichts mehr verwundern können, aber dann kommt auf einmal wieder ein neuer Plan der Superlative auf den Tisch. Dieses Mal ist es eine viermal größere Nachbildung des indischen Taj Mahal, das die Vereinigten Arabischen Emirate wieder in die Schlagzeilen bringen soll. Die Nachbildung ist Teil eines noch viel größeren Projekts.

Mit der Seilbahn durch die Stadt

Eine Seilbahn wird prinzipiell immer mit den Bergen verbunden, aber es gibt sie auch in der Stadt– wie zum Beispiel in Rio de Janeiro, Hongkong oder New York City. Um nicht mühsam zu Fuß oder mit dem Auto auf den Gipfel zu gelangen, geht’s in den Metropolen mit Seilbahnen, die auch als öffentliche Verkehrsmittel benützt werden, hinauf zu den Aussichtsplattformen. Auch in Wien reißen die Diskussionen um eine Seilbahn auf den Kahlenberg nicht ab.

Crazy Houses

Außergewöhnliche Häuser kennen wir langsam schon zur Genüge– aber gerade deswegen ist es bemerkenswert, wie viele Gebäude weiterhin entstehen, die uns in Staunen versetzen. Allerdings passt zu diesen Bauwerken die Bezeichnung „crazy“ fast schon besser, denn die dahinterstehenden Ideen sind wirklich verrückt: ein Auto-Museum „ohne“ Autos, ein Gebäude in Form eines Pianos, das aber nichts mit Musik zu tun hat, oder ein Restaurant in den Baumwipfeln ohne echten Baum. Die „crazy houses“ sehen zwar von außen so aus, als ob deren Nutzung offensichtlich wäre, jedoch wird man dabei recht schnell eines Besseren belehrt.