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Arcadis Sustainable Cities Index 2018: Wien schafft es auf Platz fünf

Arcadis Sustainable Cities Index 2018: Wien schafft es auf Platz fünf

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Österreichs Hauptstadt ist nicht nur lebenswert, sondern auch eine der nachhaltigsten Städte der Welt. Bezahlbarer Wohnraum gehört zu den Hauptstärken der Donaumetropole.
Arcadis identifiziert Verbesserungspotenzial in den Bereichen Bildung und öffentlicher Nahverkehr.

Wien, 30. Oktober 2018 – Welche Weltstädte sind die nachhaltigsten? Dieser Frage ist Arcadis in diesem Jahr erneut nachgegangen. Im Rahmen seines „Sustainable Cities Index 2018“ hat das führende globale Planungs- und Beratungsunternehmen 100 internationale Metropolen auf Herz und Nieren geprüft. Ganz vorne mit dabei ist Wien: Österreichs Hauptstadt punktet mit einer bürgernahen Stadtplanung und hat es damit auf den fünften Platz des internationalen Rankings geschafft.

Um Planer weltweit bei der Stadtentwicklung zu unterstützen, hat Arcadis die wichtigsten Großstädte der Welt einmal mehr auf den Prüfstand gestellt. Saubere Luft, ein funktionierendes Gesundheitssystem, durchdachtes Wirtschaften: In diesen und vielen weiteren Bereichen untersuchten die Experten die Bemühungen der Metropolen um nachhaltiges Wachstum. Aufgeteilt wurden die Faktoren in die Kategorien „People“, „Planet“ und „Profit“, eng abgestimmt mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SGDs). Somit fließen soziale Auswirkungen, Umweltaspekte und ökonomische Ziele mit ein.
Erstmals wurden die untersuchten Städte in diesem Jahr in sogenannte „Stadtarchetypen“ geclustert. Sie wurden auf Basis einer Analyse von Bürger-Erfahrungen und -Bedürfnissen entwickelt und nehmen ebenfalls Einfluss auf die Ergebnisse der Studie. Arcadis unterscheidet in „Schnellwachsende Megacities“ wie Peking, Kairo oder Mumbai, „Post-industrielle Opportunisten“, dazu gehören etwa Atlanta oder Budapest, „Städte in Entwicklung“ wie Istanbul oder Mexiko City, und „Ausgewogene Innovatoren“. Zu letzterem Stadtarchetyp gehören viele historische Metropolen Europas wie beispielsweise Prag, Zürich oder Wien.

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Wien in allen drei Kategorien unter den Top-Städten

Nur wer die Interessen von Bürgern, Wirtschaft und Umwelt bestmöglich miteinander vereint, schaffte es in allen drei Subindizes unter die Top 20. Wien gehört dazu und nimmt insbesondere in der Kategorie „Planet“, die Indikatoren wie die Wasserversorgung oder den Energieverbrauch misst, eine Spitzenposition ein. Ob die Reduktion
von Luftverschmutzung und Treibhausgasen, die Förderung des
Fahrradverkehrs oder großzügige Grünflächen: Österreichs Hauptstadt hat sich gegen Städte wie Oslo oder Kopenhagen durchgesetzt und rangiert auf einem exzellenten vierten Platz. Im Subindex „People“ zu Themen wie Gesundheitsförderung, Arbeitszeiten oder Sicherheit konnte sich Wien auf Platz 19 positionieren. Zwar punktet die Donaumetropole wie kaum eine andere Weltstadt mit bezahlbarem Wohnraum, in den Bereichen Bildung, Einkommensgleichheit oder öffentlicher Nahverkehr konnte Arcadis jedoch noch Verbesserungspotenzial identifizieren. Im Subindex „Profit“ erreichte Wien einen respektablen 16 Platz. In dieser Kategorie kam es vor allem auf Wirtschaftsleistung und geschäftliche Infrastruktur an. Österreichs Metropole überzeugte vor allem mit einem weitgehend hürdenfreien Geschäftsleben, guten Beschäftigungszahlen sowie einem zukunftsorientierten Mobilfunknetz- und Breitband-Ausbau.

Die Top 20 des Sustainable Cities Index 2018 im Überblick:

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  1. London 
  2. Stockholm 
  3. Edinburgh 
  4. Singapur 
  5. Wien 
  6. Zürich 
  7. München 
  8. Oslo 
  9. Hong Kong 
  10. Frankfurt 
  11. Kopenhagen
  12.  Amsterdam
  13.  Seoul
  14. New York
  15. Paris
  16. San Francisco
  17. Hamburg
  18. Berlin
  19. Seattle
  20. Dublin

Ansporn für die Stadtentwicklung der Zukunft

„Wien hat es 2018 erneut an die Spitze der lebenswertesten Städte der Welt geschafft. Mit dem fünften Platz in unserem Sustainable Cities Index 2018 beweist die Metropole nun, dass Sie auch zu den nachhaltigsten weltweit gehört“, sagt Marcus Herrmann, CEO von Arcadis Europe Central. „Wir würden uns freuen, wenn dieses exzellente Ergebnis ein Ansporn für die erfolgreichen Stadtplaner wäre, auch im Bildungswesen oder im Bereich Work-Life-Balance noch aufzuholen. Was spricht dagegen, sich mit einem weltweit führenden Konzept auch in Sachen nachhaltige Stadtentwicklung an die Spitze zu setzen?“

Die hohe Wohnqualität mit einem vorbildlichen ÖPNV zu verbinden und gleichzeitig der sich öffnenden Einkommensschere etwas entgegen zu setzen, sollte nach Ansicht der Experten zu den vordringlichsten Zielen der Wiener Stadtplaner gehören. „In allen drei Kategorien in den Top 20 zu sein, ist herausragend“, bekräftigt Alexander Kersche, Business Manager Arcadis Austria, die Ergebnisse des Sustainable Cities Index 2018. „Wir sind davon überzeugt, dass Wien sein Potenzial nutzen wird und es in den nächsten Jahren jeweils in die Top 10 schafft.“

Zur Bewertung der Städte in den Kategorien „People“, „Planet“ und „Profit“ wurden folgende Indikatoren herangezogen:

  • People: persönliches Wohlbefinden (Gesundheit, Bildung, Sicherheit), Beschäftigung (Einkommensgleichheit, Arbeitszeiten, Selbstständigkeit), städtisches Leben (Verkehrsanbindung, digitale
    Dienstleistungen, andere Services)
  • Planet: alltägliche Bedürfnisse (Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, saubere Luft), Nachhaltigkeit Energieverbrauch,
    Recycling, Treibhausgase), Investition in CO2-Reduktion (erneuerbare
    Energien, Fahrradinfrastruktur, Elektromobilität), Resilienz (Naturkatastrophenexposition, Risikoüberwachung)
  • Profit: Verkehrseffizienz (Schienen- und Luftverkehr, Staus), Wirtschaftsleistung (Pro-Kopf-Einkommen, Beschäftigung, geschäftliche Freiheit, Tourismus, Position in globalen Wirtschaftsnetzwerken), Geschäftsinfrastruktur (Mobil- und Breitbandverbindungen, Beschäftigungsquoten, Technologie-Forschung)

Arcadis ist das führende globale Planungs- und Beratungsunternehmen für Immobilien, Umwelt, Infrastruktur und Wasser. In Zusammenarbeit mit unseren Kunden erzielen wir durch die Anwendung unserer profunden Marktkenntnisse sowie kollektiver Planungs-, Beratungs-, Ingenieur-, Projekt- und Managementleistungen herausragende und nachhaltige Ergebnisse während des gesamten Lebenszyklus natürlicher Schutzgüter und baulicher Vermögenswerte unserer Kunden. Mit unseren 27.000 Mitarbeitern in mehr als 70 Ländern erwirtschaften wir einen Umsatz von 3,2 Milliarden Euro. Wir unterstützen UN-Habitat, das Zentrum der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen, mit Wissen und Know-how, um die Lebensqualität in schnell wachsenden Städten auf der ganzen Welt zu verbessern.

Ein Beitrag von:

Dieter D. Kendler Dieter D. Kendler hat Philosophie und Psychologie an der Universität Wien und Berlin studiert. Während seines Studiums arbeitete er in einer Privatdetektei und einer Hausverwaltung. Aus dieser Kombination entspringt auch seine Vorliebe für Journalismus und Immobilien. Er lebt derzeit in Bielefeld und ist selbständiger Journalist. In seinen Texten behandelt er vorwiegend philosophische, psychologische und wissenschaftliche Themen – und ab und zu auch immobilienspezifische.

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