Wo Ausländer in Spanien Immobilien kaufen: Provinz Alicante in der Region Valencia/Costa Blanca und Teneriffa am beliebtesten

16.209 spanische Immobilien wurden im zweiten Quartal 2019 von ausländischen Käufern gekauft. Der Markt mit dem höchsten Anteil an ausländischen Immobilienkäufern war die Provinz Alicante in der Region Valencia/Costa Blanca, wo 41,81% der Verkäufe im zweiten Quartal an einen ausländischen Käufer gingen. Auf Platz zwei landet die kanarische Insel Teneriffa (28,91%), gefolgt von Malaga/Costa del Sol (27,9%), den Balearen (27,49%) und Girona/Costa Brava in Katalonien (26,04%). Das geht aus einer aktuellen Auswertung des „Colegio de Registradores de España“, der Spanischen Vereinigung der Grundbuchämter, hervor.



Erwerb auf Kanarischen Inseln steuerlich deutlich begünstigt

Wer eine Immobilie im Ausland erwerben möchte, muss die dort geltenden Steuern bezahlen. Diese können sehr unterschiedlich ausfallen. Eine besonders günstige Region innerhalb der EU sind die Kanarischen Inseln, die zwar zu Spanien gehören, aber einem Sonderstatus unterliegen, wo 2019 nochmals die Steuern gesenkt wurden. Möglicherweise ein wichtiger Grund, warum Teneriffa in dem Ranking sehr weit vorn liegt und damit gleichzeitig die beliebteste kanarische Insel ist.

„Im Vergleich zum spanischen Festland und den Balearen bieten die Kanarischen Inseln klare Kostenvorteile“, so Elodie Casola von der Arum Group in Barcelona, die die Abama Luxury Residences auf Teneriffa betreibt und verkauft. „Die Mehrwertsteuer beträgt auf dem spanischen Festland sowie den Balearen 10 Prozent des Immobilienpreises beim Erstverkauf und 21 Prozent beim Zweit- oder Folgeverkauf. Auf den Kanarischen Inseln beträgt sie seit 2019 nur noch 6,5 Prozent des Immobilienpreises. Dadurch wird sowohl der Immobilienerwerb als auch das Leben auf den Kanarischen Inseln steuerlich begünstigt. Hinzu kommt das ganzjährig milde Klima, das insbesondere von Mittel- und Nordeuropäern geschätzt wird.“

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Pressemeldung

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