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Streit, Sex und Gebell: Lärm in der Nachbarschaft Störfaktor Nummer 1

In einer repräsentativen Umfrage hat immowelt.at untersucht, welche Eigenarten Österreicher an ihren Nachbarn stören: Lärm ist der häufigste Störfaktor: Streitgespräche (22 Prozent), Haustiere (20 Prozent) und laute Musik (17 Prozent) nerven die Österreicher – 6 Prozent ist sogar der Sex von nebenan zu laut / Zigarettenqualm des Nachbarn stinkt 21 Prozent der Österreicher / Ältere Menschen sind toleranter – 53 Prozent der über 65-jährigen führen eine friedliche Nachbarschaft / Menschen auf dem Land (44 Prozent) können eher mit den Eigenarten der Nachbarn leben als Bewohner von Großstädten (30 Prozent)

Nürnberg/Wien, 8. Januar 2019. Streit, Gebell und lautstarker Sex: Lärm ist Störfaktor Nummer 1 in Österreichs Nachbarschaft. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale Österreichs. Am meisten fühlen sich die Österreicher belästigt, wenn die Nachbarn lautstark zanken. Bei 22 Prozent drückt das die Stimmung – sie wünschen sich mehr Ruhe im Haus. Die tierischen Mitbewohner der Nachbarschaft erwärmen auch nicht jedermanns Herz: Kläfft Waldi ohne Pause hat bei jedem 5. die Tierliebe ein Ende gefunden. Doch damit ist der Radau im Haus noch lange nicht vorbei: Wenn der Nachbar die Musik aufdreht, sind 17 Prozent der Befragten genervt und bei 12 Prozent strapaziert der knatternde Rasenmäher den Geduldsfaden. Wer glaubt, dass nachts endlich Ruhe ist, hat weit gefehlt: 6 Prozent raubt der laute Sex der Nachbarn den Schlaf.

Aber nicht nur Lärm, auch die Tschik des Nachbarn bringt Österreicher auf die Palme: Zigarettenqualm des Nachbarn, der in die eigene Wohnung zieht, ist für gut jeden 5. Österreicher unerträglich. Bei 21 Prozent belastet er das nachbarschaftliche Verhältnis. Trotz all dieser Kritik können aber 40 Prozent mit ihren Nachbarn gut leben.

Ältere Menschen zeigen sich toleranter

Vorurteile darüber, dass Senioren sich schneller gestört fühlen, kann die repräsentative Studie von immowelt.at nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil: Mehr als die Hälfte der Menschen über 65 Jahre (53 Prozent) führen ein gutes Nachbarschaftsverhältnis. Die Altersgruppe zwischen 18 und 29 zeigt sich weniger tolerant: Nur 29 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Glück mit ihren Nachbarn haben. Die Ergebnisse der Studie spiegeln sich im typischen Wohnverhalten der Altersgruppen wieder: Während Senioren meist im ruhigen Eigenheim leben, hat die jüngere Generation üblicherweise mehr Trubel im Mehrfamilienhaus.

Nachbarschaft in kleinen Städten friedlicher

Eine friedliche Nachbarschaft hängt auch von der Größe der Stadt ab. Insgesamt pflegen die Einwohner kleinerer Städte ein entspannteres Nachbarschaftsverhältnis. 44 Prozent der Österreicher, die auf dem Land oder in kleinen Städten unter 50.000 Einwohnern leben, haben nichts an ihren Nachbarn auszusetzen. In größeren Städten wie Graz, Linz oder Salzburg können nur 30 Prozent mit den Eigenheiten von nebenan leben. Eine dichtete Besiedelung in Ballungszentren sorgt also für mehr Reibereien.

Ausführliche Ergebnisgrafiken stehen hier zum Download bereit.

Berechnungsgrundlage
Für die von immowelt.at beauftragte repräsentative Studie „Wohnen und Leben 2018“ wurden im Februar 2018 österreichweit 501 Personen (Online-Nutzer) ab 18 Jahren befragt.

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