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In welchen Regionen Österreichs lässt es sich am günstigsten wohnen?

Wo liegen Österreichs Schnäppchen? Welche Regionen zählen zu den teuersten Pflastern? Das hat das heimische Immobilienportal FindMyHome.at in der jährlichen Analyse der teuersten und günstigen Gemeinden Österreichs ermittelt und die Preise mehrerer tausend Immobilien verglichen.

Das Ergebnis: Vor allem in den österreichischen Ballungszentren wie Wien, Salzburg und Innsbruck liegen die Miet- als auch Kaufpreise weiterhin hoch, während man in Niederösterreich, Kärnten und dem Burgenland noch vergleichsweise günstig wohnt. Besonders für Studenten und Wenigverdiener bleibt die Wohnungssuche weiterhin eine anspruchsvolle Herausforderung.

Miete

Weiterhin hohes Preisniveau: Durchschnittlich 16 Euro pro Quadratmeter in Wien

Vor allem in Ballungsräumen wie Wien legen die Mieten weiter zu, wie die heurige Auswertung der österreichischen Immobilienplattform FindMyHome.at ergab. Die Gründe hierfür sind vielfältig und sind oft auf Befristungen, aber auch auf die ungebrochen große Nachfrage zurückzuführen. „Gerade in Wien liegt der Mietpreis auch in relativ günstigen Bezirken höher als im Vorjahr“, erläutert Bernd Gabel-Hlawa, Eigentümer der Immobilienplattform FindMyHome.at, die aktuellen Daten der Auswertung. Nach Wien liegen auch die Landeshauptstädte Salzburg und Innsbruck hoch im Kurs – hier liegt der Quadratmeterpreis mittlerweile bei bis zu 19 Euro.

Niederösterreich, Steiermark und Kärnten unter den günstigsten Mietregionen

Relativ stabil blieben die Mieten in einigen Regionen von Kärnten, Niederösterreich oder der Steiermark: Wohnquadratmeter für wenig Geld finden sich in den niederösterreichischen Gemeinden Waidhofen an der Ybbs, Hainburg an der Donau und Herzogenburg, sowie Hermagor im südlichen Kärnten und im steirischen Knittelfeld, wo man noch für durchschnittlich sieben Euro pro Quadratmeter mieten kann.

Döbling, Währing, Alsergrund und Leopoldstadt – je City-näher, desto teurer

Neben dem begehrten ersten Bezirk, wo man mit durchschnittlich 20 Euro pro Quadratmeter mieten kann, zählen vor allem Döbling, Währing, Alsergrund und Leopoldstadt zu den teuersten Mietgegenden der Hauptstadt. „Wer relativ günstig in Wien-Nähe mieten möchte, sucht derzeit in Hainburg an der Donau mit durchschnittlich 7 Euro pro Quadratmeter oder erwirbt leistbares Eigentum im Burgenland“, so Bernd Gabel-Hlawa.

Eigentum

Günstiges Eigentum im wunderschönen Burgenland

Die Preise für Immobilieneigentum liegen im Burgenland aktuell durchschnittlich zwischen 900 Euro und 1.200 Euro pro Quadratmeter. In Großpetersdorf, im Bezirk Oberwart, kann bereits um 879 Euro pro Quadratmeter ein Eigenheim erworben werden. Für Seeliebhaber empfiehlt sich etwa der Kauf von Immobilien unweit des Neusiedler Sees. In Gattendorf, Bezirk Neusiedl am See, kann man bereits um durchschnittlich 1.005 Euro pro Quadratmeter kaufen. Leistbar ist auch Bernstein mit durchschnittlich 1.067 Euro pro Quadratmeter oder Stegersbach, wo der Quadratmeterpreis im Durchschnitt 1.203 Euro beträgt.

Luxus-Immobilien – nur 30 Prozent in Wien sind heimische Käufer

Hochpreisige Immobilien in Österreichs Bestlagen sind sowohl für nationale als auch internationale Käufer interessant. Besonders begehrt ist die Wiener Innenstadt, die mit durchschnittlich 15.815 Euro pro Quadratmeter auch am teuersten ist. Vor allem kleine bis mittelgroße Wohnungen am Wiener Ring sind derzeit sehr beliebt. „In Wien kaufen Liebhaber unserer Kultur und Kulinarik, die Business mit dem Angenehmen verbinden wollen“, erklärt Gabel-Hlawa. Die stärkste Käufergruppe von Luxus-Immobilien kommt aus Deutschland, gefolgt von Interessenten aus Osteuropa, die oft auch als Wertinvestment kaufen. Neben Wien zählt auch das im Urlaubsparadies Kärnten liegende Velden am Wörthersee mit durchschnittlich 8.509 Euro pro Quadratmeter zu den teuersten Regionen. Im oberösterreichischen Mondsee bezahlt man durchschnittlich 7.963 Euro pro Quadratmeter, während die Käufer in der Festspielstadt Salzburg ein Quadratmeter-Preis von durchschnittlich 7.250 Euro erwartet.

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