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Bürgermeister Ludwig: Wien baut Spitzenposition beim Wohnbau mit rund 3.000 geförderten Wohnungen in der Berresgasse kräftig aus

Wohnbaustadträtin Gaal: Berresgasse bietet Zuhause für 7.000 WienerInnen – nächster Höhepunkt der Qualitätsoffensive für leistbares Wohnen

„Wien baut seine Spitzenposition beim Wohnbau weiter aus. In der Donaustadt entsteht bis 2022 ein hochattraktives Stadtquartier mit rund 3.000 geförderten Wohnungen, Geschäften, Lokalen, Freiraum und zahlreichen Gemeinschafts- und Mobilitätsangeboten“, hat Bürgermeister Michael Ludwig heute, Dienstag, bei einer Pressekonferenz angekündigt: „Mit dem neuen Stadtquartier Berresgasse wird die stolze Tradition des Wiener Wohnbaus eindrucksvoll fortgesetzt. Neben rund 230 Gemeindewohnungen NEU entstehen 1.700 geförderte Mietwohnungen, rund 870 günstige SMART-Wohnungen und spezielle Wohnformen für Jugendliche, SeniorInnen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Ermöglicht wird dieses Großprojekt durch Fördermittel der Stadt Wien im Umfang von 117 Millionen Euro.“

Gaal: Leistbarer Wohnraum Erfolgsrezept für gelungenes Miteinander

Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal über den neuen Stadtteil: „Die rund 3.000 geförderten Wohnungen in der Berresgasse bieten rund 7.000 Menschen ein Zuhause und sind ein weiterer Höhepunkt der Wiener Qualitätsoffensive für leistbaren und lebenswerten Wohnraum. Sozialer Wohnbau ist ein Erfolgsrezept für das gelungene Miteinander in unserer Stadt. Mit dem Projekt Berresgasse errichten wir ein hochattraktives Wohnumfeld und bauen Wien zukunftsfit. Belebte Erdgeschoßzonen und Freiräume mit zahlreichen Spiel- und Sportangeboten in Kombination mit gut leistbaren Wohnungen sind die besten Voraussetzungen für eine hohe Wohn- und Lebensqualität für alle Wienerinnen und Wiener. Der soziale Wohnbau ist die größte Mittelstandsförderung unserer Stadt.“

Nevrivy: Bereicherung für die Donaustadt

Für Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy ist das Quartier Berresgasse „eine große Bereicherung“ für die Donaustadt: „Gemeinsam mit dem Bildungscampus wird ein neuer Bezirksteil mit rund 3.000 gut leistbaren Wohnungen und hervorragender Infrastruktur geschaffen. Von den vielfältigen Gemeinschaftsangeboten in den Wohnprojekten profitieren alle Anrainerinnen und Anrainer. Der bewährte Weg der Wiener Wohnbaupolitik findet mit dem Projekt Berresgasse eine erfolgreiche Fortsetzung.“ 

Von Anfang an ein gutes Miteinander

Die Berresgasse ist das Ergebnis des bisher größten vom wohnfonds_wien abgewickelten Bauträgerwettbewerbs. Das neue Stadtviertel punktet mit nachhaltiger Quartiersentwicklung, um den zukünftigen BewohnerInnen von Anfang an ein gutes Miteinander zu garantieren. Das Wohnquartier auf rund 170.000 m2 umfasst sowohl innovative, gut leistbare Mietwohnungen und Gemeindewohnungen NEU als auch belebte Erdgeschoßzonen mit gewerblich und gemeinschaftlich genutzten Flächen, einen vernetzten Freiraum mit vielfältigen Spiel- und Erholungsbereichen sowie eine gute Infrastruktur mit Supermärkten, einem Kindergarten und Lokalen. 

Zum Verfahren Berresgasse

Die Festlegung der städtebaulichen Grundsätze erfolgte im Rahmen eines „Kooperativen Planungsverfahrens“ in den Jahren 2013 und 2015. Der Projektstandort mit einer Größe von 170.000 m2 wurde von den Grundeigentümern wohnfonds_wien und den Bauträgern BWS und Neues Leben gemeinsam entwickelt. Von Mai bis Dezember 2018 führte der wohnfonds_wien den Bauträgerwettbewerb Berresgasse mit elf Bearbeitungsgebieten durch (1 bis 10 gefördert, 11 freifinanziert).

Die Vorbereitungen für diesen Bauträgerwettbewerb wurden auch mit Blick auf die Internationale Bauausstellung 2022 „IBA_Wien“ durchgeführt. Dort werden bis zum Jahr 2022 die gebauten Ergebnisse des Wettbewerbs gemeinsam mit anderen innovativen Entwicklungen rund ums Thema „Neues soziales Wohnen“ einem breiten Publikum präsentiert.

Drei Teilgebiete

Das neue Stadtquartier gliedert sich in drei Bereiche: Das erste Gebiet umfasst die Wohnprojekte 1 bis 5, das zweite die Wohnprojekte 6 und 7 und das dritte die Wohnprojekte 8 bis 10. Je nach Lage und Schwerpunkt stehen die Teilgebiete unter einem anderen Motto: von innovativem Wohnen mit Kindergarten und Gastronomie über urbanes Wohnen mit Geschäftsstraße bis hin zu ruhigem Wohnen mit Supermarkt und Seniorentreff. 

Das Projektgebiet wird von der Ziegelhofstraße, der Berresgasse, der Quadenstraße und der Hausfeldstraße begrenzt. Im Norden prägen Einfamilienhäuser, im Süden Gemeindebauten aus den 1970er Jahren die Gegend. Westlich des Standorts an der Ziegelhofstraße liegt der Badeteich Hirschstetten, östlich der Bildungscampus Berresgasse, der einen Kindergarten, eine Ganztagsvolksschule und eine Neue Mittelschule umfasst.

Belebte Erdgeschoßzonen 

„Großes Augenmerk wurde auf einen optimalen Nutzungsmix in den Erdgeschoßzonen (Geschäftsstraße An der Neurisse, Arkaden Berresgasse) gelegt. Gewerblich und gemeinschaftlich genutzte Flächen wechseln sich ab. So umfassen die Erdgeschoßzonen Einrichtungen wie Supermärkte, Apotheke und Bäckerei, einen Kindergarten, Lokale sowie Gemeinschaftsräume wie eine Bibliothek, einen Spieleverleih und einen Multifunktionsraum. Diese sind öffentlich zugänglich und bereichern somit das ganze Grätzl“, so die wohnfonds_wien-Geschäftsführung Gregor Puscher und Dieter Groschopf. 

Bauplatzübergreifender Grünraum 

Ein bauplatzübergreifender Grünraum schafft eine optimale Verbindung zwischen dem Badeteich Hirschstetten und dem Stadterweiterungsgebiet Am Heidjöchl. Die qualitätsvoll geplanten Freiflächen eigenen sich für Spiel, Fitness und Entspannung gleichermaßen. Es stehen zahlreiche Spielplätze für verschiedene Altersgruppen, Flächen zum „Garteln“ und Sportgeräte zur Verfügung. Die Mischung aus ruhigen Rückzugsbereichen und Orten der Begegnung fördern ein gutes Miteinander der BewohnerInnen. Ein weitläufiges Schutzgebiet, das naturnah mit Spiel-, Bewegungs- und Liegeflächen ausgestaltet wird, begrenzt das Stadtquartier im Norden.

Mobilität und Verkehrsanbindung 

Im weitgehend autofreien Viertel finden sich zahlreiche Rad- und Fußwege. Ausreichend Parkplätze gibt es in Sammel- und Einzelgaragen. Mobilitätsstationen bieten Bike- und Carsharing sowie Serviceleistungen wie eine Fahrradreparaturwerkstatt. Die Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt durch die Buslinien 85A, 95A und 97A, die Straßenbahnlinie 26 und die ebenfalls nicht weit entfernte U2. 

Ausstellung in der Gebietsbetreuung 

Um die Bevölkerung des 22. Bezirks schon zeitgerecht und umfassend darüber zu informieren, was sich in ihrem Wohnumfeld in den nächsten Jahren tut, werden die Siegerprojekte des Bauträgerwettbewerbs Berresgasse ab 19. Februar 2019 in der GB*Stadtteilmanagement Berresgasse (Ziegelhofstraße 36/12/7R ‒ Lokal, 1220 Wien) gezeigt. Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag, von 15 bis 19 Uhr.

Wohnbau-Offensive 2018–2020 

Der Bauträgerwettbewerb Berresgasse mit rund 3.000 Wohnungen für 7.000 BewohnerInnen ist Teil der Wohnbau-Offensive 2018. Es handelt sich bei diesem Verfahren um das umfangreichste in der 24-jährigen Geschichte des Instruments Bauträgerwettbewerb. 

Die Wohnprojekte im Überblick 

Die genauen Beschreibungen der einzelnen Wohnprojekte (Einzeldarstellungen) und der Folder „22., berresgasse“ sind auch der Pressemappe beigelegt.

Projekt 1

  • Bauträger: BWS ‒ WBG
  • Architektur: Arch.in DIin Dr.in Patricia Zacek-Stadler – architectureality Elsa Prochazka – ArchiMedia
  • Landschaftsplanung: Carla Lo Landschaftsarchitektur
  • Soziale Nachhaltigkeit: Caritas Stadtteilarbeit
  • Wohnungsangebot: 135 geförderte Mietwohnungen, 69 SMART-Wohnungen, 58 geförderte Eigentumswohnungen 

Projekt 2/Gemeindebau NEU

  • Bauträger: WIGEBA
  • Architektur: Nerma Linsberger ZT GmbH
  • Landschaftsplanung: Carla Lo Landschaftsarchitektur
  • Wohnungsangebot: 229 Gemeindewohnungen Neu 

Projekt 3

  • Bauträger: Wien Süd
  • Architektur: Architekturbüro Schwalm-Theiss, Bresich & Gressenbauer mit Margarethe Cufer
  • Landschaftsplanung: D\D Landschaftsplanung
  • Wohnungsangebot: 106 geförderte Mietwohnungen, 54 SMART-Wohnungen 

Projekt 4

  • Bauträger: NEUES LEBEN
  • Architektur: Ablinger, Vedral & Partner – atelier 4 architects – Kleboth und Dollnig
  • Landschaftsplanung: D\D Landschaftsplanung
  • Soziale Nachhaltigkeit: realitylab
  • Wohnungsangebot: 185 geförderte Mietwohnungen, 103 SMART-Wohnungen 

Projekt 5

  • Bauträger: ÖSW – SCHWARZATAL
  • Architektur: SMAQ GmbH (ARTEC Architekten – wup ZT-GmbH – raum & kommunikation)
  • Landschaftsplanung: Carla Lo Landschaftsarchitektur
  • Wohnungsangebot: 214 geförderte Mietwohnungen, 107 SMART-Wohnungen, 3 Heimeinheiten 

Projekt 6

  • Bauträger: EGW Heimstätte – Heimat Österreich – Wohnbau
  • Architektur: Baumschlager Eberle – Pichler & Traupmann Architekten – Projektbau Planung Projektmanagement Bauleitung
  • Landschaftsplanung: D\D Landschaftsplanung
  • Soziale Nachhaltigkeit: Diakoniewerk
  • Wohnungsangebot:  488 geförderte Mietwohnungen,  252 SMART-Wohnungen, 25 betreute Wohnungen für Ältere, 2 Wohngemeinschaften 

Projekt 7

  • Bauträger: ÖVW
  • Architektur: AllesWirdGut Architektur
  • Landschaftsplanung: rajek barosch landschaftsarchitektur
  • Soziale Nachhaltigkeit: Mag.a Sonja Gruber
  • Wohnungsangebot: 114 geförderte Mietwohnungen, 58 SMART-Wohnungen, Angebot von Housing-First-Wohnungen 

Projekt 8

  • Bauträger: GEWOG
  • Architektur: einszueins architektur
  • Landschaftsplanung: DI Jakob Fina
  • Soziale Nachhaltigkeit: realitylab
  • Wohnungsangebot:  120 geförderte Mietwohnungen,  60 SMART-Wohnungen, Angebot von Housing-First-Wohnungen 

Projekt 9

  • Bauträger: EGW Heimstätte – Familienwohnbau
  • Architektur: Franz&Sue – g.o.y.a. Ziviltechniker
  • Landschaftsplanung: EGKK Landschaftsarchitektur
  • Soziale Nachhaltigkeit: Diakoniewerk
  • Wohnungsangebot: 173 geförderte Mietwohnungen,  87 SMART-Wohnungen 

Projekt 10

  • Bauträger: KALLCO Development
  • Architektur: feld72 Architekten
  • Landschaftsplanung: DIin Dr.in Karin Standler
  • Wohnungsangebot:  90 geförderte Mietwohnungen,  75 SMART-Wohnungen, davon 15 SMART-Wohnungen für betreutes Wohnen in Gemeinschaft für Jugendliche 

Über den wohnfonds_wien

Der wohnfonds_wien wurde 1984 gegründet. Aus den ursprünglichen Aufgaben, der Beratung und Begleitung von Althaussanierungen und der Bereitstellung von Grundstücken für den geförderten Wohnbau, entwickelte sich ein weltweit beachtetes Stadterweiterungs- und Stadterneuerungsprogramm. Umfassende Sanierungsprojekte und anspruchsvolle Wohnungsneubauten (Ergebnisse der 1995 eingeführten Bauträgerwettbewerbe und des Grundstücksbeirates) sind national und international anerkannte Modelle einer neuen, lebenswerten Urbanität.

Der wohnfonds_wien ist eine gemeinnützig tätige Organisation und fungiert als dienstleistungsorientierte Koordinationsstelle – unter anderem zwischen Bauträgern, HauseigentümerInnen und ihren VertreterInnen sowie Magistratsabteilungen, hier vor allem der Förderstelle und Service-Einrichtungen der Stadt Wien. Präsident des wohnfonds_wien ist die amtsführende Stadträtin für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung.

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