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Home 2015 November

Anleger und Eigennutzer

Dass die Nachfrage bei Immobilien nach wie vor gegeben ist, zeigt Premium Immobilien mit seinen aktuellen Projekten. Wo man in Zukunft in Wien weitere Wohnprojekte errichten will, und wohin sich die Nachfrage entwickelt, erklärt Prokuristin Nicole Wallmann im Interview mit der Immobilien-Redaktion.

Nicole Wallmann

Nicole Wallmann ist Prokuristin bei Premium Immobilien. Premium ist seit 1995 als Projektentwickler und Bauträger im Bereich Wohnen tätig. Von den Standorten Wien und Berlin aus entwickeln die Premium Immobilien AG und ihre Tochtergesellschaften Wohnimmobilien für Eigennutzer sowie private und institutionelle Investoren in Österreich und Deutschland. Werbung

Einzelhandelstrends 2016

Auf der MAPIC, der führenden internationalen Messe für Einzelhandelsimmobilien, trafen sich zahlreiche internationale Retailer, Developer und Immobilienexperten. Trotz der durch die jüngsten politischen Entwicklungen leicht getrübten Stimmung, die auch zu zahlreichen Absagen von Teilnehmern führte, zeigte sich die Branche aktiv und innovativ und … es leiten sich einige große Trends ab.

Die die Zeit überdauern

Ziemlich sicher wird man sich vor 160 Jahren kaum mit dem Thema Lebenszykluskosten und künftigen Nutzeranforderungen beschäftigt haben – aber genau das zeichnet die Gründerzeithäuser aus, wie sie in den Jahren 1840 bis 1918 entstanden sind. Bei der Bauordnung von 1859 hat man in Wien weit – sehr weit – vorausgeblickt. Sie ist die Grundlage für eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, welche die Gründerzeithäuser durchlaufen. Das liegt an ihrer Struktur.

Valentin, Kafka und die Projektentwicklung

Wenn man so manche Sachen liest, dann kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, dass es sich um einen Fake handelt. In diesem Fall dürfte es aber eine „Magistrats-Groteske“ sein, und sie spielt nicht in Wien, sondern in München. Sie wirkt wie der Einfall eines Kabarettisten.

Wie sieht der ideale Neubau aus?

Die Österreicherinnen und Österreicher haben ganz eindeutige Vorstellungen davon, wie und wo sie gerne wohnen möchten, gerade wenn es um das Thema „Neue Wohnprojekte“ geht. Der Immobilien-Dienstleister BAR hat gemeinsam mit dem Immobilien-Portal FindMyHome.at im Rahmen einer Umfrage herausgefunden, was den Immobilien-Suchenden wichtig ist, wenn sie sich nach einem Erstbezug umsehen. Aber oft scheitern die Wünsche am Geld. Wohnraum spiegelt Individualität Immer klarer zeichnet sich der Trend ab, dass die Wohnung das neue Prestigobjekt darstellt. Dabei geht es aber nicht nur um die Größe, sondern viel mehr um die Lage, aber auch um Individualität. Die soll sich in den eigenen vier Wänden widerspiegeln beziehungsweise durch diese ausgedrückt werden. Das zeigen auch die Gründe für einen Umzug, denn es geht dabei um den Lebensstandard. „Man möchte modern, schöner, heller und energiebewusster wohnen“, erklärt David Breitwieser, Leiter Wohnimmobilien bei BAR, die Ergebnisse, „und wenn man dann noch ein wenig bei den Details mitbestimmen kann, z.B. flexible Grundrisse oder Ausstattung, ist es das ideale Neubau-Projekt“. Auch dass für 29,24 % der Zustand der Wohnung der wichtigste Umzugsgrund ist – und damit das Ranking der Umzugsgründe klar anführt – ist ein Beweis für das neue Verständnis von Wohnen.

Wassermangel

Wasser wird zunehmend zu einer zentralen Frage im Immobilien-Investment. Obwohl wir es zum Überleben brauchen, halten im Westen viele dessen Verfügbarkeit für eine Selbstverständlichkeit. Das Zusammentreffen einiger Faktoren hat jedoch mittlerweile dazu geführt, dass die Wasserversorgung einen entscheidenden Faktor bei Bau, Kauf oder Miete von Immobilien darstellt.

Forderungen des ÖVI an die Wohnpolitik

Der ÖVI hatte Anfang dieses Jahres die unabhängige Volksökonomin Agnes Streissler-Führer mit der Erstellung einer Studie zum Thema „Leistbares Mieten– Leistbares Leben“ beauftragt, um eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für die dringend notwendige Versachlichung der Diskussion zu schaffen. Die Studie beurteilt das Leben in Österreich als insgesamt durchaus leistbar, zeigt aber gleichzeitig bei differenzierter Betrachtung der Daten und Fakten die Schwächen der österreichischen Wohnpolitik und problematische Tendenzen auf.